Passwörter im Mozilla Firefox werden nicht gespeichert?

Viele Seiten im Internet erfordern eine Anmeldung mit einem Nutzernamen und einem Passwort. Im Optimalfall hat man für jede Seite ein eigenes (und sicheres) Passwort. Dadurch sammeln sich über die Zeit viele Passwörter an, die man nicht jedes mal neu eingeben möchte (oder kann, weil man sie vergessen hat).

Mozilla Firefox bietet daher die Möglichkit Passwörter zu speichern. Wie auf der deutschsprachigen Hilfeseite von Firefox beschrieben, macht Firefox dies bereits standardmäßg. Man sollte allerdings zusätzlich ein Master-Passwort vergeben, um unberechtigten Personen den Zugriff auf die Passwörter zu erschweren.

Unter Umständen kann es passieren, dass man nicht gefragt wird, ob man ein neues Passwort speichern möchte. Zudem kann man in den Sicherheitseinstellungen das Feld „Passwörter speichern“ nicht aktivieren.

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Wenn man in den Datenschutzeinstellungen „immer den privaten Modus verwenden“ aktiviert hat, kann man in den Sicherheitseinstellungen das Feld „Passwörter speichern“ nicht aktivieren.

Die Ursache hierfür kann sein, dass man in den Datenschutz-Einstellungen „immer den privaten Modus verwenden“ aktiviert hat. In dem Falle ist es nicht möglich, das Feld „Passwörter speichern“ zu aktivieren. Dieser und andere Gründe für nicht gespeicherte Passwörter, werden auf der englischsprachigen Mozilla Hilfeseite diskutiert.

Um dennoch ein Passwort zu speichern, kann man den privaten Modus in den Datenschutzeinstellungen kurzzeitig deaktivieren (das erfordert einen Neustart des Browsers) und nach der erfolgreichen Speicherung des neuen Passwortes den Modus wieder aktivieren.

 

 

Bildschirmfoto (Screenshot) unter MacOSX aufnehmen

Manchmal kann es hilfreich sein, ein Foto vom aktuellen Bildshirm-Inhalt zu machen.
Um ein solches Bildschirmfoto (englisch: Screenshot) unter MacOSX zu machen, gibt es zwei mögliche Tasten-Kombinationen:

Tastenkombination Funktion
+ Shift + 3 Ein Foto vom gesamten Bildschirminhalt aufnehmen.
+ Shift + 4 Eine Region auswählen die photographiert werden soll.

Im Anschluss werden die Bilder automatisch als PNG-Datei auf dem Desktop abgelegt.
Die Namen der Dateien können z.B. folgendermaßen aussehen:

  • Picture#.png“ (Mac OSX Leopard, englische Version)
  • Screen shot YYYY-MM-DD at hh.mm.ss.png“ (Mac OSX Snow Leopard, englische Version)

Rar-Archive unter MacOSX entpacken

Manchmal findet man ein altes RAR-Archiv auf der Festplatte oder lädt ein solches aus dem Internet herunter. Standardmäßig ist unter MacOSX kein Programm vorhanden, mit dem man diese Archive entpacken kann. Allerdings findet sich in den MacPorts das Programm unrar, mit dem man diese Archive entpacken kann. Installieren kannst Du unrar über die folgenden Terminal-Befehle:

# Erstmal die Paketquellen aktualisieren:
sudo port selfupdate
 
# Schauen, ob unrar (noch) in den Quellen zu finden ist:
port search unrar
 
# unrar installieren
sudo port install unrar

Falls Du MacPorts nicht verwendest, kannst Du Dir auch die entsprechenden Dateien aus dem Internet herunterladen: UnRar (Terminal-Version), UnRarX (mit grafischer Benutzer-Oberfläche)

Danach steht Dir im Terminal der Befehl unrar zur Verfügung. Wenn Du diesen Befehl ohne Parameter eingibst, erscheint die Hilfe zu unrar.

# Hilfe zu unrar anzeigen
unrar

Zum einfachen entpacken eines Archivs kannst Du folgenden Befehl verwenden:

# Archiv names "datei.rar" entpacken
unrar e datei.rar

Link-Manager zu WordPress hinzufügen

In WordPress 3.5 wurde Link-Manager entfernt. Mit diesem konnte man z.B. seine Links für den Blogroll oder eine Linkliste verwalten.

Bildschirmfoto vom 2013-08-20 09:07:53
Die Linkverwaltung wurde aus WordPress 3.5 entfernt. Sie steht allerdings weiterhin als Plugin „link-manager“ zur Verfügung

Der Linkmanager ist jetzt als Plugin (Name: link-manager) verfügbar.

Systemressourcen in der Symbolleiste von Ubuntu anzeigen

Ich sehe immer ganz gerne, was gerade auf meinem Rechner passiert. Wird gerade auf das Internet zugegriffen? Sind die Prozessoren ausgelastet?

Bildschirmfoto vom 2013-08-20 08:09:57
Die aktuelle Systemlast kann direkt in der Symbolleiste von Ubuntu dargestellt werden.

Dazu gibt es in den Quellen von Ubuntu den Systemmonitor „System Load Indicator„. Dieser zeigt Graphen für die Prozessor-, Arbeitsspeicher- und Auslagerungsspeicherlast sowie den Netzwerkverkehr direkt in der Symbolleiste an.

Dazu musst Du lediglich das Paket indicator-multiload installieren.

sudo apt-get install indicator-multiload

Um Informationen über die Hardware deines Computers zu bekommen, schaue dir den Artikel „Informationen über Prozessoren unter Linux herausfinden“ an.

Alternatives Programm: Conky

Nemo anstatt Nautilus als Dateimanager verwenden

Mit der Version 3.6 hat sich Nautilus (neuerdings „Files“), der Standard-Dateimanager von Gnome, drastisch geändert. Viele nützliche Funktionen sind ersatzlos gestrichen worden. Mir fehlen seither vor allem:

  • Die Baum-Ansicht. Dadurch konnte man durch „aufklappen“ den Inhalt eines Ordners betrachten, ohne diesen „betreten“ zu müssen.
  • Die Statusleiste. Darin wurde z.B. angezeigt, wieviel freier Speicherplatz noch im aktuellen Speichermedium vorhanden ist.
Bildschirmfoto vom 2013-08-16 18:52:59
Viele Funktionen wurden in Nautilus 3.6 ersatzlos entfernt.

In der Version 3.8 von Nautilus stehen scheinbar die oben genannten Funktionen wieder zur Verfügung (UbuntuUsers Forum). Bis diese Version für Ubuntu verwendet wird, habe ich mich entschieden „Nemo“ als Dateimanager zu verwenden. Nemo ist eine Weiterentwicklung von Nautilus 3.4. Alle in Nautilus 3.6 entfernten Funktionen sind In Nemo weiterhin vorhanden. Zudem wurden viele nützliche Funktionen hinzugefügt, wie z.B.:

  • Kontextmenü-Eintrag „Als Administrator öffnen“
  • Kontextmenü-Eintrag „Im Terminal öffnen“
Bildschirmfoto vom 2013-08-16 19:27:46
Der Dateimanager Nemo hat weiterhin eine Statusleiste, sowie die Möglichkeit Ordner aufzuklappen.

Installation und System-Integration

Die Installation von Nemo gestaltet sich allerdings etwas schwierig, da Nemo (noch) nicht in den offiziellen Quellen von Ubuntu zu finden ist. Im folgenden werde ich eine Möglichkeit zur Installation von Nemo vorstellen. Im Anschluss gebe ich noch einige Alternativen, die ich im Netz gefunden habe:

  1. Wie auf fandigital und webupd8 beschrieben wird, kann man das auf der Cinnamon/Nemo Download-Seite genannte Persönliche Paket Archiv (PPA) für die Installation verwenden:
    Im Terminal:

    # PPA hinzufügen
    sudo add-apt-repository ppa:gwendal-lebihan-dev/cinnamon-stable
    # Paketquellen neu laden
    sudo apt-get update
    # Nemo, sowie die Integration des file-rollers installieren
    sudo apt-get install nemo nemo-fileroller

    In Synaptic:

    1. Bei „Einstellungen/Paketquellen“ im Reiter „Andere Software“ auf „Hinzufügen“ klicken, und folgenden Befehl angeben: ppa:launchpad.net/~gwendal-lebihan-dev/+archive/cinnamon-stable.
    2. Fenster schließen und im Hauptfenster auf „Neu laden“ klicken.
    3. Im Anschluss das Paket „nemo“ suchen und installieren. Das Paket „nemo-fileroller“ sollte automatisch mit installiert werden.

    Durch die Installation werden in der Datei /usr/share/applications/bamf-2.index folgende Einträge gemacht:

    cinnamon.desktop	/usr/bin/cinnamon-launcher		GNOME;	true
    cinnamon-menu-editor.desktop	cinnamon-menu-editor			true
    nemo.desktop	nemo %U		GNOME;Unity;	false
    nemo-home.desktop	nemo %U		GNOME;Unity;	false
    cinnamon2d.desktop	/usr/bin/cinnamon2d		GNOME;	true
    cinnamon-settings.desktop	cinnamon-settings		GNOME;	false
    nemo-autorun-software.desktop	nemo-autorun-software %u			true
    cinnamon-add-panel-launcher.desktop	/usr/share/cinnamon/applets/panel-launchers@cinnamon.org/cinnamon-add-panel-launcher.py			true
    nemo-mount-archive.desktop	/usr/lib/gvfs/gvfsd-archive file=%u			true
    nemo-folder-handler.desktop	nemo %U		GNOME;Unity;	true
  2. Nach der Installation werden die Ordner auf dem Desktop bereits mit Nemo geöffnet (eventuell musst Du Dich dazu ab- und wieder anmelden). USB-Sticks die in der Schnellstart-Leiste angezeigt werden und Ordner im Dash, werden allerdings weiterhin mit Nautilus geöffnet. Das hängt scheinbar damit zusammen, dass Nautilus standardmäßig für die Verwaltung der Desktop-Icons verwendet wird. Laut fanDigital muss noch festgelegt werden, dass auch diese Dateien mit Nemo geöffnet werden.Für Dein Benutzerkonto machtst du das über folgenden Befehl:
    # Aktuelle Einstellung erfragen
    xdg-mime query default inode/directory
    # Resultat: nautilus-folder-handler.desktop
     
    # Neue Einstellung setzen + efragen:
    xdg-mime default nemo.desktop inode/directory application/x-gnome-saved-search
    xdg-mime query default inode/directory
    # Resultat: nemo.desktop

    Dadurch werden folgende Angaben zur Datei ~/.local/share/applications/mimeapps.list hinzugefügt:

    [Default Applications]
    inode/directory=nemo.desktop
    application/x-gnome-saved-search=nemo.desktop

    Du kannst diese Änderungen auch für die anderen Nutzer des Systems durchführen. Dazu musst du laut Ubuntu Hilfe-Seite und ASK Ubuntu-Forum die Behandlung der MIME-Types inode/directory und x-directory/normal in der Datei /usr/share/applications/defaults.list ändern (sofern vorhanden).
    Ich habe:

    inode/directory=nautilus-folder-handler.desktop

    geändert zu:

    inode/directory=nemo.desktop
    x-directory/normal=nemo.desktop

    ~/.local/share/applications/mimeapps.list

  3. Nun befindet sich (in der Regel) noch ein Verknüpfung zu Nautilus in der Starter-Leiste. Diese kannst Du entfernen und durch eine Verküpfung zu Nemo ersetzen (Nemo starten, mit der rechten Maustaste auf das Ordner-Sysmbol klicken und „Im Starter behalten“ auswählen).
    Bildschirmfoto vom 2013-08-18 15_44_09cut
    Die Verknüpfung zu Nautilus muss noch aus der Starter-Leiste entfernt und durch eine Verküpfung zu Nemo ersetzt werden.

    Analog zu der Anleitung für Nautilus im UbuntuUsers-Wiki, kannst du für Nemo ein erweitertes Kontextmenü im Starter erstellen. Dann werden die gespeicherten Nemo-Favoriten angezeigt, wenn Du in der Schnellstartleiste mit der rechten Maustaste auf das Symbol klickst.

Alternativen und Fehlersuche

  • Du kannst nemo (in einer etwas älteren Version) auch über die Ubuntu-backports installieren. Die backports müssen dazu zunächst in der Synaptic Paketverwaltung unter „Einstellungen“ / „Paketquellen“ im Reiter „Aktualisierungen“ aktiviert werden. Nach dem neu laden der Paketinformationen kannst Du dann das Paket nemo installieren.
  • In der oben stehenden Anleitung habe ich die MIME-Typen genauso aufgelistst, wie sie auf den verklinkten Quellen-Seiten genannt werden. Bei mir hat das auch funktioniert. Falls das bei Dir nicht klappen sollte, kannst Du versuchen die MIME-Typen wie sie z.B. für die Datei mimeapps.list verwendet werden, auch in die Datei defaults.list (und umgekehrt) zu schreiben.
  • Falls Du den Standard-Dateimanager durch Mausklicks ändern möchtest, kannst Du dies (wie auf der Ubuntu Hilfe-Seite vorgeschlagen) mit Hilfe des Paketes „exo-utils“ machen. Führe dazu nach der Installation von „exo-utils“ im Terminal folgenden Befehl aus:
    exo-preferred-applications

    Das Programm fügt zur Datei ~/.local/share/applications/mimeapps.list folgende Zeilen hinzu:

    [Added Associations]
    x-scheme-handler/file=exo-file-manager.desktop
    x-scheme-handler/trash=exo-file-manager.desktop

    Problem: Falls Du im Anschluss wieder versuchen solltest die oben beschriebenen Lösungen umzusetzten, musst Du zunächst diese Zeilen wieder entfernen.

  • Laut fanDigital kann man nautilus auch durch folgende Befehle davon ausschliessen, die Desktop-Icons zu verwalten:
    gsettings set org.gnome.desktop.background show-desktop-icons false
     
    gsettings set org.nemo.desktop show-desktop-icons true
  • Im UbuntuUsers-Wiki wird vorgeschlagen, dass man die Datei /usr/share/applications/nautilus-folder-handler.desktop mit Root-Rechten öffnen, und die Zeile
    Exec=nautilus %U

    ändern soll zu

    Exec=nemo %U

    Diese Lösung finde ich allerdings wenig optimal, da die Benennung der Datei dadurch irreführend wird. Schliesslich wird nemo und nicht, wie durch den Dateiname suggeriert, nautilus ausgeführt

In wenigen Schritten ein „eigenes“ WordPress Theme erstellen

WordPress erlaubt es einem, das Aussehen des eigenen Blogs durch sogenannte „Themes“ zu verändern. In der Standard-Installation werden bereits einige dieser Designs („TwentyTwelve“, „TwentyThirteen“) mitgeliefert und können im Administrationsbereich under Design / Themes aktiviert werden.

Die im Theme enthaltenen Dateien können über den Editor (Design / Editor) verändert werden. Am häufigsten werden vermutlich die Stylesheets (style.css), die Kopf- und Fußzeilen (header.php und footer.php), die Vorlage für Beiträge (single.php) sowie Theme-Funktionen (functions.php) an die eigenen Bedürfnisse angepasst bzw. erweitert.

Problemtaisch wird es, wenn es ein Update des Themes gibt. Dabei gehen in der Regel alle Änderungen (z.B. geänderte Farben im StyleSheet) verloren.

Um ein Theme zu verändern, ohne die ursprünglichen Dateien zu verändern, kann man in sogenanntes „Child-Theme“ erstellen. Ein Child-Theme ist ein eigenes Theme, enthält allerdings nur diejenigen Dateien, die Du tatsächlich verändern möchtest. Die übrigen Dateien werden aus einer von Dir benannten Vorlage („Template“, „Eltern-Theme“) verwendet.

  1. Erstelle zunächst einen neuen Ordner (z.B. mit dem Namen „Mein_Design“) im Verzeichnis /wp-content/themes.
  2. Jedes Child-Theme benötigt eine Datei mit dem Namen style.css. Diese Datei wird von WordPress nach den Informationen über das Theme (Name, Autor, Eltern-Theme,…) durchsucht.
    Erstelle also eine Datei mit dem Namen style.css und folgendem Inhalt:

    /*
    Theme Name:     Twenty Thirteen (Fenon)
    Theme URI:      http://fenon.de/
    Description:    Mein eigenes Theme basierend auf Twenty Thirteen
    Author:         Vorname Nachname
    Author URI:     http://fenon.de/infos/
    Template:       twentythirteen
    Version:        0.1
    */

    In diesem Beispiel wird das Theme „twentythirteen“ aus dem Ordner /wp-content/themes als Vorlage (Template) verwendet.

  3. Das neue Theme ist jetzt bereits mit den von Dir gemachten Angaben in den Design-Einstellungen sichtbar und kann aktiviert werden. Allerdings überschreibt diese neue style.css-Datei alle CSS-Angaben, die in der verwendeten Vorlage („twentythirteen“) gemacht wurden. In Deiner eigenen style.css-Datei stehen allerdings noch keine CSS-Angaben drin.
    Ein einfacher Weg ist, zunächst alle Angaben der Theme-Vorlage hinzu zu laden und im Anschluss eigene Angaben zu schreiben. Der Inhalt Deiner style.css-Datei könnte also folgendermaßen aussehen:

    /*
    Theme Name:     Twenty Thirteen (Fenon)
    Theme URI:      http://fenon.de/
    Description:    Mein eigenes Theme basierend auf Twenty Thirteen
    Author:         Vorname Nachname
    Author URI:     http://fenon.de/infos/
    Template:       twentythirteen
    Version:        0.1
    */
    /* Alle Angaben aus Template hinzuladen */
    @import url("../twentythirteen/style.css");
     
    /* Eigene Angaben machen */
    header#masthead {
    	background: #D0E5B7;
    }
     
    code {
    	background: #ccc;
    }
     
    h1.entry-title {
    	margin: .5em 0;
    	padding: .5em .25em;
    	border-radius: 10px;
    	background: #D0E5B7;
    }
  4. Bei einem Update des Themes „twentythirteen“ bleiben von nun an Deine Änderungen erhalten. Allerdings kann es durchaus passieren, dass sie unwirksam werden. Zum Beispiel dann, wenn sich durch das Update die HTML-Struktur oder die Namen von Elementen ändern.
  5. Wie bereits bei der Datei style.css, überschreiben auch alle hinzugefügten *.php-Dateien die Inhalte der PHP-Dateien der verwendeten Vorlage – mit Ausnahme der Datei functions.php. Falls Du eine eigene functions.php-Datei erstellen solltest, werden beide Dateien geladen. Dabei wird Deine eigene functions.php-Datei vor der functions.php-Datei aus der Vorlage geladen.
    Daher eignet sich die functions.php besonders gut um neue Funktionen zum Template hinzuzufügen, da man keine Angaben aus der Vorlage kopieren muss. Das gilt insbesondere dann, wenn man sie im Zusammenhang mit Action-Hooks verwendet (siehe auch: add_action()):

    <!--?php 
    function nach_fusszeile( $name ) {
    	?-->
    	Eigener Text nach der Wordpress-Fusszeile
    	<!--?php 
    } // ENDE: nach_fusszeile()
    add_action( 'wp_footer', 'nach_fusszeile' );
    ?-->

Weitere Informationen findest Du auf der WordPress Homepage, auf ThemeShaper oder Im Blog von Wlad Leirich

Die Änderung der Sprache klappt nicht bei Ubuntu?

Bei Ubuntu kann man mehrere Sprachen installieren. Dadurch werden sowohl das System, als auch viele Software-Tools in der gewünschten Sprache dargestellt. Diese Änderungen kannst du in den Systemeinstellungen im Bereich „Persönlich“ / „Sprachen“ vornehmen:

Bildschirmfoto vom 2013-08-16 09:50:16
Unter Ubuntu kannst Du mehrere Sprachpakete installieren.

Um die Sprache zu ändern, musst Du nur die gewünschte Sprache an die erste Stelle in der Sprach-Auflistung ziehen. Weitere Informationn dazu findest Du im UbuntuUsers Wiki.

Sollte beim nächsten Login immer noch die vorherige Sprache verwendet werden, ist es möglich, dass deine .profile-Datei die Änderung der Sprache verhindert. Das scheint besonders dann der Fall zu sein, wenn man mal die Ubuntu-Version 12.04 installiert hatte. Um das Problem zu beheben öffne deine .profile-Datei

gedit ~/.profile

und entferne/kommentiere diejenigen Befehle, welche die Konstanten für die Definition der Sprache setzten (bei mir war das System auf english eingestellt):

export LANGUAGE="en"
export LC_MESSAGES="en_US.UTF-8"
export LC_CTYPE="en_US.UTF-8"
export LC_COLLATE="en_US.UTF-8"

ändern zu:

#export LANGUAGE="en"
#export LC_MESSAGES="en_US.UTF-8"
#export LC_CTYPE="en_US.UTF-8"
#export LC_COLLATE="en_US.UTF-8"

Weitere Informationen gibt es im Blog von Christian Habermueller.

Informationen über Prozessoren unter Linux herausfinden

Manchmal ist es notwendig, genauere Informationen über den Rechner zu bekommen, auf dem man gerade arbeitet. Sofern man eine grafische Oberfläche zur Verfügung hat, sind diese Informationen meist mit einigen Mausklicks zu bekommen. Aber auch im Terminal lassen sich detaillierte Informtionen ausgeben.

Grafisch:
Bei Ubuntu Linux kann man z.B. auf die System-Schaltfläche, und im Anschluss auf „Über diesen Rechner“ klicken (alternativ: in den Systemeinstellungen im Bereich „System“ auf „Informationen“ klicken):

Bildschirmfoto vom 2013-08-16 08:24:00
Informationen über die Hardware Deines Computers kannst Du auch über die grafische Benutzeroberfläche bekommen.

Im Terminal:
Manch einer arbeitet allerdings auf Systemen, auf denen nicht zwangsläufig eine grafische Oberfläche zur Verfügung steht – z.B. wenn man sich im Terminal per SSH auf einen Server einloggt. In diesem Falle kann man sich aktuelle Informationen über die CPUs aus der Datei /proc/cpuinfo ausgeben lassen:

cat /proc/cpuinfo

oder:

more /proc/cpuinfo

Die unter „cpu MHz“ angegebene Zahl gibt allerdings nicht zwangläufig die maximal mögliche Taktfrequenz an, sondern nur die aktuell verwendete Taktfrequenz. Moderne Systeme regeln die Taktfrequenz herunter, wenn derzeit nur eine geringere Leistung benötigt wird (weitere Informationen). Um die maximale Leistung für die Prozessoren zu erzwingen, kann das Programm stress verwendet werden (siehe auch: linux.die.net).

Falls das Paket util-linux installiert ist, bekommst du detaillierte Informationen über den Terminal-Befehl:

lscpu

(siehe dazu auch Interpreting output of cat /proc/cpuinfo)

Sprache deines WordPress-Blogs umstellen

Eventuell hast Du Dir WordPress von der englisch-sprachigen Website heruntergeladen. Alle von WordPress zur Verfügung gestellten Texte (Hilfen, Fehlermeldungen, usw.) sind dann auf englisch. Falls Du Deinen Blog nun in deutscher Sprache betreiben möchtest, hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Du lädst Dir die deutsche WordPress-Version (oder eine Version in einer anderen Sprache) herunter und führst die Installation erneut durch. Das kann insbesondere dann lästig sein, wenn Du bereits Beiträge geschrieben hast.
  2. Du installierst für WordPress einfach eine andere Sprachdatei. Die dazu notwendigen Schritte habe ich im folgenden Text aufgelistet (Eine offizielle Version dazu findest Du auf der WordPress Homepage).

Manuelle Änderung der Sprache Deines WordPress Blogs:

  1. Lade Dir das deutsche Sprachpaket herunter und entpacke das Archiv. (Falls Du eine andere Sprache verwenden möchest, findest du entsprechende Links auf der WordPress-Seite: WordPress in Your Language.
  2. Erzeuge innerhalb des Ordners „wp-content/“ (oder innerhalb von „wp-includes„) deiner WordPress Installation einen Ordner Namens „languages“.
  3. Kopiere alle entpackten *.mo-Dateien sowie den Ordner themes in den Ordner „wp-content/languages/„. Der Ordner themes enthält Übersetzte Texte für die Standad-Themes von WordPress.
  4. Öffne anschliessend die Datei wp-config.php im Wurzelverzeichnis deiner Worpress Installation mit einem Text-Editor. Dort änderst du die Zeile
    define('WPLANG', '');

    zu

    define('WPLANG', 'de_DE');
  5. Fertig.

Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit mit Hilfe von Plugins einen mehrsprachigen Blog zu betreiben.