Apple Befehlstaste (⌘) in Blog-Artikeln verwenden

Gelegentlich muss ich an einem Apple-Gerät (meist einem iMac) arbeiten. Über meine Erfahrungen berichte ich unter anderem in diesem Blog. Daher komme ich nicht drumherum, die Befehlstaste (; Command key) in den ein oder anderen Beitrag einzufügen.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Zum einen kann man das ⌘-Zeichen direkt in den Quelltext (oder das Editor-Fenster) kopieren. Das funktioniert bei mir, da ich in der Regel den UTF-8 Zeichensatz für meine Blogs und Internetseiten verwende.
  • Falls man nicht den UTF8-Zeichensaz verwendet, kann man auch den Unicode-Befehl (⌘) in seinen Quelltext einbauen:
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    Das ⌘-Zeichen über den HTML-Befehl ⌘ einfügen.

    Das ergibt:

    Das ⌘-Zeichen über den HTML-Befehl ⌘ einfügen.

Hinweis: Einige Browser können das Zeichen nicht darstellen (z.B. der Standard-Browser auf meinem Android-Tablet).

Dateien in ein komprimiertes Archiv verschieben

In meinen Simulationen werden oftmals viele Dateien erzeugt. Damit bin ich schon das ein oder andere Mal an die Grenzen für die Zahl der erlaubten Dateien und den verfügbaren Speicherplatz (quota) gestoßen. Abgesehen davon dauert es länger, wenn man anstatt einer großen Datei viele kleine Dateien herunterlädt.

Daher verschiebe ich die Dateien regelmäßig in ein gepacktes tar-Archiv. Im folgenden Befehl werden alle Dateien mit der Endung .plot in ein neu erstelltes Archiv plot.tar.gz verschoben.

tar --remove-files -czf plot.tar.gz *.plot
–remove-files
Diese Option sorgt dafür, dass die Orginal-Dateien gelöscht werden, sobald sie ins Archiv kopiert wurden.
-c
Diese Option sorgt dafür, dass ein neues Archiv erzeugt wird. Der Name des Archivs wird mit der Option -f angegeben.
Alternativ können mit der Option -r Dateien zu einem bestehenden Archiv hinzugefügt werden:

tar --remove-files -rf plot.tar *.plot

Archive, an die man Dateien anhängen möchte, dürfen allerdings nicht gepackt sein (siehe -z). Ansonsten bekommt man folgende Fehlermeldung:

tar: Cannot update compressed archives
tar: Error is not recoverable: exiting now
-z
Diese Option sorgt dafür, dass das Archiv mit Hilfe von gzip komprimiert wird.
-f
Diese Option legt den Namen des zu behandelnden Archivs fest. Der Name muss (mit einem Leerzeichen getrennt) direkt nach -f stehen.

Generell ist die Reihenfolge der Optionen egal. Allerdings sollte man darauf achten, dass bei Optionen die einen Wert erwarten (z.B. -f), der Wert weiterhin hinter der Option zu finden ist. Zudem müssen die hinzugefügten Dateien ganz am Ende stehen. Hier einige Beispiele für gültige und ungültige Befehle:

# Korrekt:
tar --remove-files -czf plot.tar.gz *.plot
tar --remove-files -c -z -f plot.tar.gz *.plot
tar -f plot.tar.gz --remove-files -zc *.plot
 
# Fehlerhaft:
# Die Namen der zu archivierenden Dateien stehen nicht am Ende
tar *.plot --remove-files -czf plot.tar.gz
# Der Name des Archivs steht nicht hinter -f
tar --remove-files -cfz plot.tar.gz *.plot

Hinweis: Auf Mac OS X-Systemen (oder FreeBSD) ist meistens BSDtar installiert (tar --version ergibt z.B. „bsdtar 2.6.2 – libarchive 2.6.2“). Im Gegensatz zu GNU tar gibt es bei BSDtar die Option --remove-files nicht.

Ubuntu ISO-Dateien nach dem Download überprüfen

Nach dem Download von Ubuntu (oder anderer Dateien aus dem Internet) überprüfe ich immer, ob die Datei(en) korrekt heruntergeladen wurde(n). Eine Möglichkeit ist, die MD5-Summe der ISO-Dateien zu berechnen.

Unter Linux steht dazu der Befehl md5sum zur Verfügung

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# MD5-Summen aller *.iso-Dateien berechnen und in md5sums.txt schreiben:
md5sum *.iso > md5sums.txt
# Inhalt der Datei anzeigen:
cat md5sums.txt

Als Ausgabe bekommt man z.B.:

8d72e2db7e72e13813731eab37a14d26  ubuntu-13.04-desktop-amd64.iso
5d5d1a7da2a0659b163d4f8bd70fbe6f  ubuntu-13.04-desktop-i386.iso
21ec41563ff34da27d4a0b56f2680c4f  ubuntu-13.10-desktop-amd64.iso
d0508f909c2c71d96aeac5efb0329b33  ubuntu-13.10-desktop-i386.iso

Unter MacOSX steht dazu der Befehl md5 zur Verfügung

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4
# MD5-Summen aller *.iso-Dateien berechnen und in md5sums.txt schreiben:
md5 *.iso > md5sums.txt
# Inhalt der Datei anzeigen:
cat md5sums.txt

Als Ausgabe bekommt man z.B.:

MD5 (ubuntu-13.04-desktop-amd64.iso) = 8d72e2db7e72e13813731eab37a14d26
MD5 (ubuntu-13.04-desktop-i386.iso) = 5d5d1a7da2a0659b163d4f8bd70fbe6f
MD5 (ubuntu-13.10-desktop-amd64.iso) = 21ec41563ff34da27d4a0b56f2680c4f
MD5 (ubuntu-13.10-desktop-i386.iso) = d0508f909c2c71d96aeac5efb0329b33

Nun muss man nur noch die ermittelten Summen mit den erwarteten Summen vergleichen. Leider werden auf der Downloadseite von Ubuntu nicht mehr standardmäßig die MD5-Testsummen bereitgestellt. Allerdings gibt es eine Seite mit allen bisherigen Testsummen für Ubuntu.

Bildschirmfoto (Screenshot) unter MacOSX aufnehmen

Manchmal kann es hilfreich sein, ein Foto vom aktuellen Bildshirm-Inhalt zu machen.
Um ein solches Bildschirmfoto (englisch: Screenshot) unter MacOSX zu machen, gibt es zwei mögliche Tasten-Kombinationen:

Tastenkombination Funktion
+ Shift + 3 Ein Foto vom gesamten Bildschirminhalt aufnehmen.
+ Shift + 4 Eine Region auswählen die photographiert werden soll.

Im Anschluss werden die Bilder automatisch als PNG-Datei auf dem Desktop abgelegt.
Die Namen der Dateien können z.B. folgendermaßen aussehen:

  • Picture#.png“ (Mac OSX Leopard, englische Version)
  • Screen shot YYYY-MM-DD at hh.mm.ss.png“ (Mac OSX Snow Leopard, englische Version)

Rar-Archive unter MacOSX entpacken

Manchmal findet man ein altes RAR-Archiv auf der Festplatte oder lädt ein solches aus dem Internet herunter. Standardmäßig ist unter MacOSX kein Programm vorhanden, mit dem man diese Archive entpacken kann. Allerdings findet sich in den MacPorts das Programm unrar, mit dem man diese Archive entpacken kann. Installieren kannst Du unrar über die folgenden Terminal-Befehle:

# Erstmal die Paketquellen aktualisieren:
sudo port selfupdate
 
# Schauen, ob unrar (noch) in den Quellen zu finden ist:
port search unrar
 
# unrar installieren
sudo port install unrar

Falls Du MacPorts nicht verwendest, kannst Du Dir auch die entsprechenden Dateien aus dem Internet herunterladen: UnRar (Terminal-Version), UnRarX (mit grafischer Benutzer-Oberfläche)

Danach steht Dir im Terminal der Befehl unrar zur Verfügung. Wenn Du diesen Befehl ohne Parameter eingibst, erscheint die Hilfe zu unrar.

# Hilfe zu unrar anzeigen
unrar

Zum einfachen entpacken eines Archivs kannst Du folgenden Befehl verwenden:

# Archiv names "datei.rar" entpacken
unrar e datei.rar